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Doppel-Erfolg für die Juniorinnenteams

Sowohl das U23 als auch das U19-Team wird die Region Solothurn an den Schweizermeisterschaften vertreten. Mit einem Sieg gegen den VBC Langenthal bzw. VBC Aeschi können sich die Teams nun am ersten SM-Tag (19.2.2017) mit drei Nachbarregionen um den Einzug in die Final-Eight erspielen.

U23: Leistungssteigerung unabdingbar

Den U23-Girls sah man die mangelnde Spielerfahrung in dieser Teamzusammensetzung bei Spielbeginn an: viele Unstimmigkeiten und Missverständnisse wirkten sich bald in einem kapitalen Rückstand gegen die Langenthalerinnen aus. Und wenn dann mal ein Spielzug erfolgreich abgeschlossen werden konnte, führte prompt ein Servicefehler zu einem weiteren Punkt für die Gäste. Logische Folge: Satzverlust und die erste Ernüchterung bei den Gastgeberinnen.

Im zweiten Durchgang kam Solothurn besser aus den Startblöcken und konnte sich einen kleinen Vorsprung erzielen. Das Zusammenspiel verbesserte sich zusehends, sodass die Gastgeberinnen den Schlagabtausch bis zum Ende des Satzes verwalten und den Satzausgleich realisieren konnten. Doch bereits ein paar Spielzüge später stand das Wasser den Solothurnerinnen schon wieder bis zum Hals. Vor allem gegen die starken Services, die gut verteilten Pässe und die fiesen Finten fand sich einfach kein Rezept. Es stand schnell 1:2 in den Sätzen, und im vierten schien einem überraschenden Erfolg der Gäste beim Spielstand von 15:20 nicht mehr viel im Weg zu stehen. Doch jetzt konnte Rhiner mit einer unglaublich präzisen Service-Serie den Gegner so unter Druck setzen, dass ein Punkt nach dem anderen auf das Konto der Solothurnerinnen purzelten. Die Langenthalerinnen waren jetzt ihrerseits nervös und sahen ihre Felle neun Punkte lang bis zum 24:20 davonschwimmen. Mit 25:21 holten sich die Gastgeberinnen nicht nur zurück ins Spiel, sondern auch das Momentum auf ihre Seite und entschieden den 5. Satz mit 15:10.

Volley Solothurn – VBC Langenthal: 3:2 (16:25, 25:23, 21:25, 25:21, 15:10).

 

U19: knappes 3:0

Auch die U19-Mädels gingen mit einem leicht modifizierten Team an den Start. Im Gegensatz zum U23 harmonierte hier jedoch das Zusammenspiel erstaunlich gut und ein hart umkämpftes Spiel auf hohem U19-Niveau sorgte nicht nur bei den Spielerinnen, sondern auch bei den zahlreich erschienenen Zuschauern für eine hohe Herzfrequenz. Immer wieder waren es die starken Services der Gastgeberinnen, die die Aescherinnen unter Druck setzten, welche ihrerseits mit starken Angriffen konterten. Ein Timeout und zwei Spielerwechsel von Solothurn kurz vor Ende des Satzes brachten vielleicht die entscheidende Unruhe bei den Gästen, sodass die Hauptstädterinnen den ersten Satz in der «Overtime» mit 27:25 nach Hause bringen konnten.

Mit einer Umstellung auf einer Passeusenposition startete Volley Solothurn in den nächsten Satz. Die Führung wechselte ständig mit ein paar Punkten, doch gegen Ende konnten sich die Gastgeberinnen über einen weiteren, wenn auch mit 26:24 erneut knappen Satzgewinn freuen. Ohne weitere Experimente in der Aufstellung ging Solothurn in den dritten Satz und liess nichts mehr anbrennen. Aeschi hingegen musste früh auf ihre Stammpasseuse und beste Spielerin Grossenbacher verzichten, welche nach einem Zusammenstoss bei einer Rettungsaktion verletzt vom Feld musste.

Volley Solothurn – VBC Aeschi: 3:0 (27:25, 26:24, 25:13).

Für beide Teams gilt es nun, sich am ersten SM-Turnier gegen drei Nachbarregionen mit dem ersten oder zweiten Rang durchzusetzen. Diese zwei Teams spielen mit zwei Teams aus anderen Regionen erneut in einer 4er-Gruppe um den Einzug in die «Final Four», wo es dann um nichts Geringeres als um den Schweizermeister-Titel geht. Bis dahin ist natürlich noch ein weiter Weg, und mit einem Überstehen der nächsten Runde dürften wir schon mehr als zufrieden sein.