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D1: Doppelwochenende mit einem weinenden und lachenden Auge

Nach der Niederlage gegen den Tabellenletzten Therwil kann unser Damen 1-Team den 1.-Liga-Platz nicht mehr aus eigener Kraft halten.

Bereits nach wenigen Spielen war unsere Tabellensituation bekanntlich nahe am Abgrund gebaut. Obwohl alles schon verloren schien, hätten wir uns mit einem Punktegewinn am Samstag dennoch über dem Wasser halten können. Nun eben, die Sache mit «hätte» …  

Es lastete ein grosser Druck auf allen Beteiligten. Im Hinspiel konnten wir Therwil nach einem Krimi besiegen und 2 Punkte nach Hause holen – Therwil hatte also noch eine Rechnung offen, und von Beginn an war das Spiel wieder ein Schlagabtausch. Wir hatten jedoch Mühe mit dem Durchsetzungsvermögen, sodass es im Abschluss nach langen Spielzügen immer zu Punkteverlust führte, was uns wohl oder übel den ersten Satzverlust kostete. Wir starteten dennoch gut in den zweiten Satz und konnten uns teilweise behaupten und eine kleine Führung aufbauen. Therwil holte nicht zuletzt wegen ungenügend präzisen Annahmen auf. Nach zwei Satzbällen unserer Gäste hätten wir beim Stand von 26:25 sogar den Satzgewinn in der Hand gehabt. Den Ausgleich brachten wir jedoch nicht zu Stande und so endete auch der zweite Durchgang wieder zu Gunsten des Gegners.

Auch der Start in dritten Satz war keineswegs schlecht, wieder mit einer Startführung. Als jedoch Therwil einmal mehr mit guter Verteidigung zurück ins Spiel kam war unsere Resignation spürbar und wir mussten  auch diesen Satz abgeben. Rückblickend muss man leider sagen, dass in dieser Verfassung Therwil schlagbar gewesen wäre und unsere Nervosität und der Druck unser Spiel bedauerlicherweise schwächte.

Das 3:0 für den Gegner und gegen uns bedeutet zugleich auch der Abstieg aus der Liga. Nun hoffen wir, dass unser Damen 2 die Aufstiegsspiele erfolgreich absolvieren kann, um unseren 1.-Liga-Platz zu halten.  

Oftringen: eigentlich könnten wir es!

Mit dem Wissen, keine Chance mehr auf den Ligaerhalt zu haben, bestritten wir am nächsten Tag das Spiel gegen Oftringen. Nichts mehr zu verlieren und mit einem starken Coaching Duo am Spielfeldrand spielten wir von Beginn weg unser Spiel, wie wir es lange nicht mehr taten. Wir fühlten wieder einen Teamspirit und die Freude als Kollektiv. Das ist der Grund, weshalb wir alle Volleyball spielen. Jeder von uns konnte seine Individualität ins Team integrieren und es zu Gunsten aller ausspielen. Das Feiern jedes einzelnen Punktes, das Anspornen und die kleinen Erfolgserlebnisse – wir steigerten uns in Euphorie und spielten Oftringen regelrecht in Grund und Boden.

Durch wichtige Inputs von aussen und der guten Umsetzung auf dem Feld hatten wir eindeutig die Oberhand und liessen dem Gegner grundsätzlich keine Chance. Mit einem 3:1 Sieg und 3 Punkten können wir zwar nichts mehr an unserer Situation ändern, aber es war ein wichtiger Schritt für den Zusammenhalt des Teams.